Einführung in die slavistische Literaturwissenschaft

Übung

2 SWS; B.A.-Modul LW 1; Mi, 16.00 - 18.00 Uhr, LS10 - R.325; ab 15.4.2009

Die Übung richtet sich an Studierende der Bachelorstudiengänge „Russische Philologie“, „Polnische Philologie“ oder „Tschechische Philologie“ im zweiten Semester (Modul LW1).

Was ist „Literatur“? Was bedeutet „Philologie“? Ausgehend von diesen grundlegenden Fragen werden im Rahmen der Veranstaltung Kenntnisse in Begrifflichkeit und Verfahrensweisen der (slavistischen) Literaturwissenschaft vermittelt. Auf diesem Weg sollen die Studierenden zur aktiven, reflektierten und kritischen Lektüre literarischer Werke und der wissenschaftlichen Fachliteratur befähigt werden.

In praktischer Textarbeit soll die Analyse von Vertextungsverfahren wie Erzählhaltung, Perspektive, Figurendarstellung, Zeit und Raum sowie der sprachlichen Gestalt in Begriffen wie Rhythmus, Metrum, Reim und Bildlichkeit erfolgen. Im historischen Überblick werden unterschiedliche literaturtheoretische Methoden vorgestellt und Modelle und Begriffe an konkreten dichterischen Texten erprobt. Die Textbeispiele werden jeweils zweisprachig zur Verfügung gestellt und folgen weitestgehend den „Lektüreempfehlungen für die Bachelorstudiengänge Russische Philologie/ Polnische Philologie/ Tschechische Philologie“.

Prüfungsleistungen:

  • regelmäßige und aktive Teilnahme
  • eigenständige Vor- und Nachbereitung der Sitzungen, einschließlich intensiver   Lektüre der jeweils bereitgestellten Texte
  • Bestehen der Abschlussklausur

Begleitend zu der Übung findet ein Tutorium statt, dessen Besuch dringend empfohlen wird! Der Termin für das Tutorium ist voraussichtlich montags, 10-12 Uhr.

Literatur:

  • Frank, Horst Joachim, Wie interpretiere ich ein Gedicht? Eine methodische Anleitung, Tübingen; Basel 41998. (= UTB 1639).
  • Martinez, Matias; Scheffel, Michael, Einführung in die Erzähltheorie. München 72007.
  • Pfister, Manfred, Das Drama: Theorie und Analyse. 11. erw. u. bibl. akt. Nachdr. Aufl. 1988. München 2001 (= UTB 580; Information und Synthese 3).