Polnische Lyrik in der Zwischenkriegszeit

Proseminar

2 SWS; B.A.-Modul KKP; Mi, 10.00 - 12.00 Uhr, LS10 - R.304; ab 15.4.2009

Das Proseminar, das alternativ auch als Übung absolviert werden kann, widmet sich der Epoche der Zwischenkriegszeit von 1918-1939. Die beiden Dekaden, auch als das helle und als das dunkle Jahrzehnt bezeichnet, sind für die Entwicklung der polnischen Literatur von größter Bedeutung, insofern im Bereich der Dramatik, der Epik und der Lyrik Talente hervortreten, die Tendenzen und Werke schaffen, von denen Autor/innen noch heute zehren.

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Lyrik der avantgardistischen Gruppierungen der Zeit, also der Skamandriten, Futuristen, Expressionisten, der Krakauer Avantgarde sowie der so genannten Zweiten Avantgarde. Neben einer Einführung in die zeitgeschichtlichen Ereignisse geht es im Seminar um die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen ästhetischen Programmen sowie um Fragen der Verslehre und der Gedichtanalyse.

Teilnahmevoraussetzungen:

- B.A.-Studierende (KKP): Absolvierung des Moduls LW1

- M.A.-Studierende: Absolvierung Einführung in die LW

Prüfungsleistungen: Moderation und Hausarbeit am Ende des Semesters

Primärtexte sind ab Ende März im Seminarapparat verfügbar.

Literaturhinweise:

H.J. Frank, Wie interpretiere ich ein Gedicht. Eine methodische Anleitung, Tübingen usw. 41998 (= UTB 1639)

Literatura polska XX wieku, Warszawa 2000.

Cz. Miłosz, Historia literatury polskiej, Kraków 1995.