Übungen

050198    Einführung in die slavistische                 Grahl, S.

                Sprachwissenschaft

2 SWS; Mo, 10:00 - 12:00, LS10 - R.325;

ab 29.10.2007

BA-Modul SW 1;

050847   Tutorium Sprachwissenschaft                       K. Helbling

2 SWS, Z. n. V., LS10 - R.325

Die Einführung vermittelt die wichtigsten Voraussetzungen für das Studium der slavistischen Sprachwissenschaft. Im ersten Abschnitt werden die historischen Entwicklungen im Bereich der slavischen Sprachen kurz dargestellt. Im zweiten Abschnitt werden die wichtigsten Begriffe aus dem Bereich der modernen Sprachwissenschaft (Phonetik/Phonologie, Morphologie, Lexikologie, Syntax) vermittelt. Diese Übung wird von einem einstündigen Tutorium begleitet, in dem der Stoff für die Klausur vorbereitet wird.

Scheinanforderung (Teilnahmenachweis): regelmäßiger Besuch des Tutori­ums, Klausur am Semesterende

Adressatenkreis: Studierende des Magister-Studiengangs "Slavische Philo­logie" (Haupt- und Nebenfach); Studierende des Staatsexamens-Studien­gangs "Rus­sisch"; jeweils ab 1. Semester

Sprachliche Anforderungen: keine

Empfohlene Literatur: Lehfeldt, W.: Einführung in die Sprach­wissenschaft für Slavisten. München 1996.

050214    Lektüre russischer Filmvorlagen            Weigl, A.

2 SWS; Mi, 14:00 - 16:00, LS10 - R.334;

Ab 31.10.2007

BA-Modul LW 2

Gegenstand dieser Übung sind russische Prosatexte aus verschiedenen Epochen und deren Verfilmungen. Das Ziel der Übung ist, wesentliche Elemente der Text- und Filmanalyse zu vermitteln.

Der Kurs ist nur zusammen mit dem Kurs "Russische Verfilmungen" (Mi 16 – 18) zu belegen.

Teilnahmenachweis: Referat

 

050614    Polnische Prosa des Positivismus       Düring, M.

2 SWS; Di, 16:00 - 18:00, LS10 - R.325;

ab 30.10.2007;

BA-Modul LW 2;

Nach dem verlorenen Aufstand des Jahres 1863 verändert sich im damals geteilten Polen die Auffassung darüber, auf welche Art die Unabhängigkeit des Landes wieder herzustellen sei. Im Unterschied zu romantischen Auffassungen vom gewaltsamen Widerstand und Aufstand gegen die Teilungsmächte Russland, Preußen sowie Österreich setzt sich, in Verbindung mit der positivistischen Philosophie und den damit verbundenen Theorien von der „organischen Arbeit“ sowie der „Arbeit an der Basis“, ein Programm durch, das die Wiedererlangung der Eigenstaatlichkeit nur im Zusammenhang mit der ökonomischen und sozialen Entwicklung des polnischsprachigen Raumes für möglich hält. Philosophie und Theorie manifestieren sich auch in Erzählungen und Novellen der Zeit, von denen programmatische im Rahmen dieser Übung gelesen und diskutiert werden sollen.

Literatur:

Primärtexte werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Zur Vorbereitung:

Polnischer Realismus: ein literarisches Lesebuch, hrsg. von H. Markiewicz, Frankfurt/Main 1996.
Hoffnung der Besiegten: Erzählungen des polnischen Realismus, hrsg. von W. Kośny, Frankfurt/ Main 1984.
Pozytywizm, hrsg. v. J. Kulczycka-Saloni, Warszawa 1971.
Arcydziela nowelistyki pozytywizmu, hrsg. v. E. Pieścikowski, Szczecin 1989.
J. Rudzki, Aleksander Świętochowski i pozytywizm warszawski, Warszawa 1968.

050255    Valenzgrammatik                                    Nübler, N.

2 SWS; Mi, 14:00 - 16:00, Raum n.V.;

ab 31.10.2007;

BA-Modul SW 2

Die Übung kann mit dem sprachlichen Schwerpunkt auf dem Russischen, dem Polnischen oder dem Tschechischen absolviert werden. Sie wird zunächst eine Einführung in die Grundstrukturen einer auf Tesnière basierenden Valenz- / Abhängigkeitsgrammatik bieten. Auf der Basis dieser Grundstruktur sollen von den Teilnehmern Sätze aus konkreten Texten analysiert werden und so die Vorteile und die Probleme eines solchen Syntaxmodells erarbeitet werden.